Birdaard

(fries. Burdaard)

 

Einwohner: 1000

 

Birdaard um 1903Birdaard ist an einer flachen Stelle am Dokkumer Ee entstanden. Bereits 945 wird das Dorf erstmals als 'Breitenfurt' in der zweiten Güterliste vom Kloster Fulda urkundlich erwähnt. Der ursprüngliche Name war wahrscheinlich 'Berdauwert'. Daraus kann man ableiten, dass der Name seinen Ursprung wegen der Lage am Flüsschen Ee erhielt. Der Name Berdauwert besteht aus den Wörtern 'bird', was den Rand oder das Ufer bezeichnet und 'werd', dieses bedeutet Terpen oder Warft, also einen Wohnhügel. Berdauwert - Hügel am Wasser.

Schon von weitem sieht man die Flügel der Mühle 'De Zwaluw' (die Schwalbe), der höchsten Birdaard anno 2001Mühle von Friesland. Sie ist einmalig und immer noch in Betrieb mit ihren multifunktionalen Möglichkeiten als Korn-, Getreide- und Holzsägemühle und kann während der Saison zu den normalen Öffnungszeiten besichtigt werden. Zwei bewegliche Brücken überspannen die Dokkumer Ee, im Dorf die Van Steenhuizenbrug und östlich ausserhalb die Autobrücke. Dazwischen liegt der Erholungskomplex 'Mounehiem' mit Passantenhafen, Minicampingplatz, Wanderhütten und Toilettengebäude. Im Restaurant, oder wie es hier genannt wird, im Eetcafe 't Hoekje direkt auf der Nordseite der Van Steenhuizenbrug kann man sich zu einer landesüblichen Mahlzeit niederlassen. Wenn das Wetter gut ist, setzt man sich in die Gartenwirtschaft, die hier halb über den Kanal gebaut ist und schaut den vorbei fahrenden Schiffe zu.

Wer sich lieber selber Verpflegen will, kann in einer Bäckerei, einer Metzgerei und einem kleinen Supermarkt (mit Postbüro) einkaufen.